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Büro Luftreiniger: Welche Modelle & worauf achten?

Laut Statistik ist die Luft in unserem Wohnraum teilweise mehr belastet als im Freien. Aus diesem Grund ist ein Luftreiniger ratsam, denn dieser schafft es, Schadstoffe aus der Luft zu filtern und diese sauber zu halten. Neben dem Wohnraum sind solche Luftreiniger auch für Büros aller Größen hilfreich.

Im Folgenden Beitrag stellen wir vor, auf was Sie beim Kauf achten und welche speziellen Anforderungen an den Büro-Luftreiniger gestellt werden sollten.

Luftreiniger für Büroräume: Tipps zu Anforderungen und Auswahl

Spezielle Anforderungen für den Büro Luftreiniger

In einem Büro ist der Luftreiniger meist länger im Betrieb als im Wohnraum.

  1. Aus diesem Grund sollten Sie sich für ein hochwertiges Modell eines namhaften Herstellers entscheiden, dem auch längere Betriebszeiten nichts ausmachen.
  2. Je häufiger der Luftreiniger in Betrieb ist, desto schneller fallen Wartungsarbeiten an. Achten Sie beim Kauf daher darauf, dass Ersatzteile günstig zu beschaffen sind. Optimal wäre natürlich ein gänzlich filterloser Betrieb, bei welchem keine Folgekosten zu erwarten sind.
  3. Achten Sie weiterhin auf einen möglichst geringen Stromverbrauch, wenn Sie den Luftfilter täglich in Ihrem Büro nutzen möchten. Wie viel Strom ein solcher Reiniger benötigt, können Sie mit Hilfe folgender Formel einfach berechnen: Stromkosten im Jahr (in Cent) = Leistungsaufnahme in Kilowatt x Preis pro Kilowattstunde x durchschnittliche Nutzungsdauer am Tag x 365
  4. Büroräume haben in aller Regel eine großes Luftvolumen. Daher muss der Luftreiniger auch mit der Bürogröße kompatibel sein. Achten Sie daher auf den CADR Wert (Clean Air Delivery Rare = Masse an Luft, die der Luftreiniger pro Minute von Staub, Pollen und Rauch reinigen kann).
  5. Wählen Sie ein Modell, das leise im Betrieb ist. Empfehlenswert sind in diesem Zusammenhang Reiniger, die mit einem Schlafmodus ausgestattet sind. Diese sind von der Geräuschkulisse her so angenehm, das Sie beim Arbeiten nicht gestört werden.
  6. Recht sinnvoll können unter anderem diverse Zusatzfunktionen sein. So gibt es mittlerweile sogar Luftreiniger, die mit einer zusätzlichen Kühl- beziehungsweise Heizfunktion ausgestattet sind. Letztgenannte ist sicher weniger von Bedeutung, denn sicher haben Sie eine Heizung in Ihrem Büro. Die Kühlfunktion aber ist im Sommer ungemein praktisch und eine echte Alternative zu einem gewöhnlichen Standventilator.
  7. Auch eine Timerfunktion kann sich unter Umständen bewähren. Stellen Sie einfach ein Zeitfenster von bis zu zwölf Stunden ein. Nach dieser Zeit schaltet sich der Luftreiniger automatisch ab.
  8. Etwas preisintensiver sind jene Modelle, die mit einem Luftqualitätssensor ausgestattet sind. Ein solcher misst konstant die Staubbelastung im Raum und passt seine Leistung entsprechend an.

Luftverschmutzungen im Büro

Im Büro ist die Belastung mit gesundheitsschädlichen Stoffen häufig noch größer als im Wohnraum.

  • Hier kommt es unter anderem zu einer Pollenbelastung, wenn das Fenster angekippt oder geöffnet wird. Dieser können Sie entgegenwirken, indem Sie sich ein Pollenschutzgitter oder aber einen Luftreiniger anschaffen.
  • Die wohl größte Belastung im Büro aber geht von Feinstaub aus, den Drucker, Rechner und Fax erzeugen. Vor allem Laserdrucker produzieren bedenklichen Feinstaub, der die Gesundheit schädigen kann.
  • Statistiken haben weiterhin ergeben, dass etwa acht Millionen Nichtraucher in Deutschland an ihrem Büroarbeitsplatz Zigarettenqualm ausgesetzt sind. Dass Passivrauchen mindestens genauso schädlich wie aktives Rauchen ist, dürfte bekannt sein. Mit einem Luftreiniger können Sie die Raumluft effektiv von Zigarettenqualm befreien.
  • Unangenehm vor allem in Großraumbüros sind natürlich die Gerüche, die von Menschen ausgehen. Je mehr Menschen sich in einem Büro aufhalten, desto penetranter werden die Gerüche – auch hier schafft ein Luftreiniger schnell Abhilfe.
  • Nicht selten verbringen Kollegen die Mittagspause im Büro, wenn ein Folgetermin ansteht und nur wenig Zeit bleibt. Essensgerüche von Döner, Pizza oder Lasagne hält sich aber weit über die Mittagspause hinaus im Großraumbüro.

Tipp: Auch an Luftfeuchtigkeit denken

Eine Alternative zum Luftreiniger für das Büro ist der Luftwäscher. Der Unterschied zum Luftreiniger: Die Luft wird mit Hilfe dieses Gerätes nicht nur von Schadstoffen befreit, sondern gleichzeitig befeuchtet. Solch ein Luftbefeuchter kann sich in Büros besonders positiv auswirken.

Immerhin ist die Büroluft durch Geräte wie Computer, Drucker und Faxgerät häufig besonders trocken. Darunter haben Allergiker ebenso wie Kontaktlinsenträger zu leiden. Eine triefende Nase und trockene, gereizte Augen sind die Folge. Mit der Anschaffung eines Luftwäschers hingegen schaffen Sie es, die für Räume optimale Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent herzustellen.

Denken Sie zudem auch an Pflanzen im Büro. Diese reinigen nicht nur die Luft, sie sorgen auch für eine Auflockerung im Büroalltag.

Welche Filter für den Büro-Luftreiniger?

Möchten Sie Ihr Büro mit einem Luftreiniger ausstatten, sollten Sie einige grundlegende Dinge beachten.

  • Für welche Art des Filters aber sollten Sie sich entscheiden? Am meisten hat sich ein Kombigerät bewährt, welches mit einem Hepa Filter und Aktivkohle ausgestattet ist. Der Filter ist sozusagen das Herzstück eines jeden Luftreinigers; hier sollten Sie also besonders auf Hochwertigkeit achten.
  • Mit einem HEPA Filter machen Sie grundsätzlich keinen Fehler. Solch ein High Efficiency Particulate Air Filter schafft es, Mikropartikel bis zu einer Größe von 0,3 Mikrometern aus der Raumluft zu filtern. Kleinste Staubpartikel und auch Tonerstaub, wie er häufig im Büro zu finden ist, sind für solch einen Filter also kein Problem.
  • Der Aktivkohlefilter soll einerseits gesundheitsschädliche Gase aller Art zersetzen. Auf der anderen Seite beseitigt solch ein Filter aber auch unangenehme Gerüche. Am besten entscheiden Sie sich daher für ein Kombigerät, in welchem beide Varianten verbaut sind.

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