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Luftfeuchtigkeit erhöhen: 20 Tipps zum Luft Befeuchten

Es ist wichtig, auf ein gutes Raumklima zu achten, um Ihre Gesundheit und Ihre Möbel zu schonen. Denn: Eine zu trockene Luft in den eigenen vier Wänden schadet den Atemwegen und erhöht das Risiko für Erkältungen. Zudem ist die trockene Luft nicht gut für Holzmöbel, Holzböden und Musikinstrumente.

Erfahren Sie in diesem Blogbeitrag, wie Sie auf einfachem Weg die Luft befeuchten und somit in Ihrer Wohnung die Luftfeuchtigkeit erhöhen können.

Luftfeuchtigkeit erhöhen

 

20 Tipps zur Luftbefeuchtung

Wenn Sie mit dem Hygrometer die Luftfeuchtigkeit in Ihrem Zuhause messen und dabei immer wieder feststellen, dass sie unter 40 Prozent liegt, sollten Sie gezielt Maßnahmen ergreifen, um die Luftfeuchte zu erhöhen. Zum Glück gibt es zum Luft befeuchten Hausmittel, die sich einfach anwenden lassen und auf bequeme Weise die Luftfeuchtigkeit in Ihren eigenen vier Wänden steigern. Die 20 besten Tipps stellen wir Ihnen jetzt vor.

Tipp 1: Feuchte Handtücher aufhängen

Eine einfache Lösung, um schnell die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, besteht darin, feuchte Handtücher in der Wohnung aufzuhängen. Am besten legen Sie diese direkt über die Heizung. Die Feuchtigkeit wird dann nach und nach an den Raum abgegeben und treibt die Raumfeuchte nach oben.

Tipp 2: Vorhänge regelmäßig befeuchten

Falls Sie Vorhänge in Ihrer Wohnung haben, können Sie diese regelmäßig mit Wasser anfeuchten. Sie trocknen dann Stück für Stück und erhöhen so die Luftfeuchtigkeit in den entsprechenden Räumen langsam, aber kontinuierlich.

Tipp 3: Wasser verkochen lassen

Um die Luftfeuchtigkeit in der Küche schnell zu erhöhen, können Sie einfach einen Topf mit Wasser auf den Herd stellen und das Wasser aufkochen lassen. Decken Sie den Topf dabei nicht mit einem Deckel ab. Lassen Sie das Wasser köcheln, bis es vollständig verkocht ist oder bis das Hygrometer die gewünschte Raumfeuchte anzeigt.

Tipp 4: Wäsche in der Wohnung trocknen

Bei trockener Luft in der Wohnung ist es zudem empfehlenswert, die frisch gewaschene Wäsche in den eigenen vier Wänden auf einen Wäscheständer zu hängen und drinnen zu trocknen. So wird die Luft ebenfalls befeuchtet.

Tipp 5: Viele Zimmerpflanzen aufstellen

Pflanzen haben eine positive Wirkung auf das Raumklima: Sie filtern CO2 und Giftstoffe aus der Luft. Gleichzeitig verbessern sie die Luftfeuchtigkeit im Raum. Sie nehmen das Wasser, das Sie durch das Gießen hinzufügen, zunächst auf und geben es dann wieder an die Raumluft ab.

Mit mehreren Pflanzen pro Zimmer lassen sich gute Ergebnisse erzielen. Auf einer Wohnfläche von 20 Quadratmetern sollten Sie mindestens drei Pflanzen unterbringen. Dabei sind insbesondere Zimmerpflanzen geeignet, die viel Wasser aufnehmen und demzufolge auch viel Feuchtigkeit an die Raumluft abgeben. Das gilt zum Beispiel für Zypergräser wie den Echten Papyrus.

Tipp 6: Viel trinken, um die Schleimhäute feucht zu halten

Dieser Trick hilft zwar nicht dabei, die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, er schützt Sie aber vor den unangenehmen Auswirkungen der zu trockenen Luft: Trinken Sie viel, damit der Körper die Flüssigkeitsverluste der Schleimhäute und der Haut von innen zügig ausgleichen kann. Mindestens zwei bis drei Liter täglich sollten es sein.

Tipp 7: Nach dem Duschen die Tür offen lassen

Wenn Sie im Badezimmer duschen oder baden waren, sollten Sie die so produzierte feuchte Luft direkt nutzen. Öffnen Sie daher nicht das Fenster, sondern die Badezimmertür und die anderen vom Flur abgehenden Türen. So kann sich die angefeuchtete Luft gut im Rest der Wohnung verteilen und die Luftfeuchtigkeit erhöhen.

Tipp 8: Ein Aquarium aufstellen

Ein nach oben offenes Aquarium ist ebenfalls eine gute Idee, um die Luftfeuchtigkeit im Raum zu steigern. Gleichzeitig können Sie sich an den Bewohnern des Aquariums erfreuen. Aber denken Sie daran: Ein Aquarium muss auch häufig gereinigt und die Fische müssen versorgt werden. Wenn Sie diese Arbeit scheuen, sollten Sie lieber auf andere Tipps zum Erhöhen der Luftfeuchtigkeit zurückgreifen.

Tipp 9: Zimmerbrunnen kaufen

So kann beispielsweise ein Zimmerbrunnen eine gute Alternative sein. Er sieht dekorativ aus und trägt je nach Größe und Wassermenge mehr oder weniger gut dazu bei, die Luft im Raum zu befeuchten. Dabei sind Zimmerbrunnen mit weniger Arbeit verbunden als ein Aquarium.

Tipp 10: Verdampfer oder Verdunster kaufen

Im Handel finden Sie auch technische Hilfsmittel, die Ihnen dabei helfen, für eine feuchtere Luft in Ihrer Umgebung zu sorgen. Angeboten werden zum Beispiel Verdampfer, die Wasser zum Kochen bringen und damit dann den Raum bedampfen. Diese sind aber mit einem hohen Energieverbrauch verbunden und daher recht kostenintensiv im Betrieb. Alternativ können Sie einen Verdunster einsetzen.

Er verteilt kleine Wassertropfen durch einen Luftstrom im Raum und hilft so, die Luft zu befeuchten. Verdunster sind preiswerter als Verdampfer, aber auch nicht ganz so effektiv.

Tipp 11: Zu starkes Heizen vermeiden

Je mehr die Außentemperatur sinkt, desto stärker wird in den Wohnungen geheizt. Oft wird die Wohlfühl-Temperatur dabei deutlich überschritten. Ein zu häufiges und zu starkes Heizen führt zu einer extrem trockenen Luft. Im Kinderzimmer, im Arbeitszimmer und im Wohnzimmer sind Temperaturen von 20 Grad Celsius ideal.

Im Schlafzimmer sollten es sogar nicht mehr als 18 Grad sein. Gerade hier können Sie die Heizung nachts daher ohne Bedenken komplett ausstellen. Indem Sie übermäßiges Heizen im Winter vermeiden, verbessern Sie auf jeden Fall das Raumklima.

Tipp 12: Schale mit Wasser auf die Heizung stellen

Ein einfacher Tipp zur Erhöhung der Raumfeuchte besteht darin, eine kleine Wasserschale auf die Heizung zu stellen. Durch die Wärme der Heizung verdunstet permanent ein wenig Wasserdampf, der die Luft befeuchtet.

Tipp 13: Luftwäscher einsetzen

Wenn Sie nicht nur die Luft befeuchten, sondern auch reinigen möchten, sollten Sie über die Anschaffung eines Luftwäschers nachdenken. Er saugt die abgestandene Raumluft an und leitet sie über eine rotierende Scheibenwalze, die sich in einem Wassertank befindet. Dadurch bindet das Wasser Staubpartikel und Schadstoffe – ähnlich wie das bei einem Regenguss der Fall ist.

Die gesäuberte und befeuchtete Luft wird dann wieder an den Raum abgegeben. Somit tragen Luftwäscher dazu bei, das Raumklima erheblich zu verbessern.

Tipp 14: Nicht permanent die Fenster auf Kipp lassen

Eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit in der Wohnung kann auch daran liegen, dass Sie falsch lüften. Sie sollten darauf verzichten, an kälteren Tagen die Fenster über einen längeren Zeitraum zu kippen. Dadurch entweicht die Luftfeuchtigkeit permanent ins Freie, was die Raumfeuchte sinken lässt.

Tipp 15: Regelmäßig stoßlüften

Gerade in der kalten Jahreszeit gilt es, nicht zu lange zu lüften. Dennoch sollten Sie mehrmals am Tag stoßlüften. Drei bis fünf Minuten reichen dafür völlig aus. Drehen Sie die Heizungen ab und öffnen Sie die Fenster in den Räumen vollständig. Danach stellen Sie die Heizung wieder auf Ihre Wohlfühl-Temperatur ein.

Tipp 16: Bevorzugt lüften, wenn die Luftfeuchtigkeit im Freien hoch ist

An manchen Wintertagen ist die Luftfeuchtigkeit im Freien besonders hoch. Das gilt gerade bei Nebel oder Nieselregen. Dann ist es ratsam, etwas intensiver und länger zu lüften. So holen Sie die feuchtere Luft nach drinnen.

Tipp 17: Duschkabine nach dem Duschen offen lassen

Bei einer heißen Dusche im Winter entsteht viel Dampf. Wenn Sie die Duschkabine oder den Duschvorhang danach schließen, bleibt er aber in der Dusche und kann dort zu Schimmelbildung führen. Lassen Sie die Duschkabine oder den Duschvorhang daher nach dem Duschen offen.

So verteilt sich die Feuchtigkeit im Raum und – wenn Sie wie oben empfohlen zusätzlich noch die Badezimmertür und nicht das Fenster öffnen – in Ihrer ganzen Wohnung. So heben Sie die Luftfeuchtigkeit effektiv an.

Tipp 18: Klimaanlage ausschalten

Am häufigsten kommt es in der kalten Jahreszeit zu einer unangenehm trockenen Luft. Aber auch im Sommer besteht das Problem mitunter – gerade in Wohnungen und Räumen, die mit einer Klimaanlage gekühlt werden.

Klimageräte bringen zwar eine temperaturmäßige Erleichterung, entziehen der Luft aber auch die Feuchtigkeit. Deshalb sollten Sie die Klimaanlage wirklich nur stundenweise einsetzen, wenn die Hitze anders nicht zu ertragen ist.

Tipp 19: Zimmerpflanzen häufiger gießen

Achten Sie darauf, Ihre Zimmerpflanzen häufiger zu gießen, wenn die Luft in Ihrer Wohnung sehr trocken ist. Die Pflanzen brauchen die Feuchtigkeit nicht nur zum Überleben, sondern auch, um die Luftfeuchtigkeit in Ihrem Zuhause zu erhöhen.

Tipp 20: Wasser mit einer Blumenspritze im Raum verteilen

Sie können sich auch eine Blumenspritze anschaffen und mit Wasser befüllen. Damit lässt sich das Wasser zerstäuben und im Zimmer verteilen. Gerade bei akuter trockener Luft ist das eine gute Idee, um schnell Abhilfe zu schaffen und die unangenehmen Beschwerden, die durch die trockene Luft entstehen, in kurzer Zeit zu lindern.

Risiken von trockener Luft

Eine höhere Luftfeuchtigkeit erleichtert das Atmen, denn sie verhindert, dass die Schleimhäute austrocknen.

Welche Gesundheitsrisiken gibt es?

Schleimhäute, die zu trocken sind, erhöhen das Risiko für Nasenbluten, aber auch für Infekte und Erkältungen. Zudem konnte eine amerikanische Studie zeigen, dass Grippeviren in trockener Luft länger überleben.

Doch auch die Haut wird von der Trockenheit beeinträchtigt: Sie neigt dann besonders zu Entzündungen, Reizungen und Rötungen. Riskant ist eine zu trockene Luft vor allem im Schlafzimmer, aber auch im Kinderzimmer – besonders, wenn dort ein Baby oder Kleinkind schläft.

Wie entsteht die trockene Luft in der Wohnung?

Begünstigt wird die geringe Luftfeuchtigkeit durch verschiedene Faktoren wie zum Beispiel das Heizen mit einer Fußbodenheizung oder ein falsches Lüftungsverhalten. Doch wann macht eine gezielte Luftbefeuchtung Sinn? Ärzte raten, die Luftfeuchtigkeit zu messen und gegebenenfalls zu erhöhen, wenn Sie durch die trockene Luft häufig husten müssen oder sich an der Nasenschleimhaut Borken bilden. Dabei handelt es sich um gelbgrüne bis schwarze Krusten.

Welche Auswirkungen hat trockene Luft auf Möbel?

Aber auch, wenn Sie selbst vielleicht noch gar nichts von der trockenen Luft merken, kann sie Ihren Holzmöbeln, Holzböden oder Musikinstrumenten bereits schaden. Denn Holz ist ein Naturmaterial, das auch nach der Verarbeitung noch auf die Umwelt reagiert. Eine wichtige Rolle spielt dabei in erster Linie die Luftfeuchtigkeit im Raum. Der Wasseranteil im Holz, also die Holzfeuchte, passt sich immer an die Luftfeuchtigkeit der Umgebung an. Eine zu hohe Raumfeuchte lässt das Holz aufquellen, eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit lässt das Volumen wieder schrumpfen.

Wie kann die Luftfeuchtigkeit gemessen werden?

Messen können Sie die Raumfeuchte mit einem Messinstrument, das als Hygrometer bezeichnet wird. Es ist für ein paar Euro im Handel erhältlich. Im Idealfall sollte die Luftfeuchtigkeit nicht für einen längeren Zeitraum unter 40 Prozent fallen. Sie sollte aber auch nicht permanent höher sein als 60 Prozent, denn dann könnte sich vermehrt Schimmel in der Wohnung bilden.

Welche Gesundheitsrisiken gibt es?

Schleimhäute, die zu trocken sind, erhöhen das Risiko für Nasenbluten, aber auch für Infekte und Erkältungen. Zudem konnte eine amerikanische Studie zeigen, dass Grippeviren in trockener Luft länger überleben.

Doch auch die Haut wird von der Trockenheit beeinträchtigt: Sie neigt dann besonders zu Entzündungen, Reizungen und Rötungen. Riskant ist eine zu trockene Luft vor allem im Schlafzimmer, aber auch im Kinderzimmer – besonders, wenn dort ein Baby oder Kleinkind schläft.

Wie entsteht die trockene Luft in der Wohnung?


Begünstigt wird die geringe Luftfeuchtigkeit durch verschiedene Faktoren wie zum Beispiel das Heizen mit einer Fußbodenheizung oder ein falsches Lüftungsverhalten. Doch wann macht eine gezielte Luftbefeuchtung Sinn? Ärzte raten, die Luftfeuchtigkeit zu messen und gegebenenfalls zu erhöhen, wenn Sie durch die trockene Luft häufig husten müssen oder sich an der Nasenschleimhaut Borken bilden. Dabei handelt es sich um gelbgrüne bis schwarze Krusten.

Wie kann die Luftfeuchtigkeit gemessen werden?

Messen können Sie die Raumfeuchte mit einem Messinstrument, das als Hygrometer bezeichnet wird. Es ist für ein paar Euro im Handel erhältlich. Im Idealfall sollte die Luftfeuchtigkeit nicht für einen längeren Zeitraum unter 40 Prozent fallen. Sie sollte aber auch nicht permanent höher sein als 60 Prozent, denn dann könnte sich vermehrt Schimmel in der Wohnung bilden.


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