Skip to main content

Luftreiniger mit Duft: Arten, Düfte & Tipps

Schlechte Gerüche finden sich trotz aller Anstrengungen und regelmäßigem Lüften in jeder Wohnung. Um unangenehmen Gerüchen den Kampf anzusagen, kann die Luft im Raum nicht nur gereinigt, sondern zudem auch mit Düften angereichert werden.

Im Folgenden stellen wir Luftreiniger mit Duftzusätzen vor: Welche Alternativen gibt es, und wie unterscheiden sie sich.

Luftbefeuchter mit Duft

Geräte mit Duftzugabe

Möchten Sie Ihre Raumluft mit Duft anreichern, haben Sie unterschiedliche Geräte-Arten zur Auswahl. Aber nicht alle reinigen auch die Raumluft:

Lufterfrischer mit Duft

Sogenannte Lufterfrischer sind eine beliebte Möglichkeit, die Raumluft angenehm zu gestalten: Durch höhere Luftfeuchtigkeit & Duftzusätze.

  • Neben Duftsprays, Duftsteckern und Duftkerzen sind die Aroma Diffusor in jüngster Zeit sehr beliebt. Solche Modelle sind nicht nur bereits für kleines Geld erhältlich, auch wirken sie sehr dekorativ.
  • Aroma Diffusor besitzen eine Öffnung, in welche Sie Wasser einfüllen können. Je nach Modellvariante werden dann durchschnittlich 50 Milliliter Wasser in einer Stunde erzeugt und an die Raumluft abgegeben.
  • Die Luftfeuchtigkeit in Ihrem Wohnraum erhöht sich und das Raumklima wird sehr viel besser. Viele der Aroma Diffusor sind zusätzlich mit einem LED Licht versehen, so dass Sie gleichzeitig von einer angenehmen und dezenten Beleuchtung profitieren.
  • Leider dienen diese Geräte nicht dazu, die Luft zu reinigen. Der feine Wasserdampf hat einzig die Aufgabe, Ihre Raumluft zu befeuchten.
  • Möchten Sie zusätzlich von einem Duft Ihrer Wahl profitieren, entscheiden Sie sich für einen Lufterfrischer, dem Sie ein Aromaöl beigeben können.

Luftreiniger mit Duft

Haben Sie schon einmal von einem Luftreiniger mit Duft gehört? Diese Bezeichnung ist ein wenig irreführend, denn tatsächlich handelt es sich um einen Luftwäscher.

  • Der Luftreiniger ist das effektivste Gerät zur Luftreinigung; er schafft problemlos selbst kleinste Schmutzpartikel bis zu einer Größe von 0,1 Mikrometer.
  • In seinem Inneren sind diverse Filter verbaut. Neben einem HEPA Filter befindet sich in einem Luftreiniger meist auch ein Aktivkohlefilter, der unangenehme Gerüche beseitigt.
  • Die Zugabe eines Aromaöls hingegen stellt bei einem Luftreiniger eher die Ausnahme dar – dies ist in aller Regel nur bei einem Luftwäscher möglich.

Luftwäscher mit Duft

Der Luftwäscher mit Duft ist eine willkommene Alternative zum Aroma Diffusor. Im Gegensatz zu diesem kann er die Luft nicht nur befeuchten, sondern auch reinigen.

  • Zu diesem Zweck nutzt er sich drehende Scheiben und ein Wasserbad.
  • Der Luftwäscher hat im Vergleich zum Luftreiniger den Vorteil, dass kein Filteraustausch vorgenommen werden muss.
  • Auf Ihren Lieblingsduft müssen Sie bei solch einem Modell nicht verzichten, denn meist ist eine Zugabe von ätherischen Ölen möglich.
  • Achten Sie allerdings auf die Herstellerangaben, damit das Luftreinigungsgerät nicht beschädigt wird bzw. die Garantie erlischt.
  • Die Reinigungsleistung ist gegeben, beschränkt sich meist aber auf Partikel bis zu einer Größe von zehn Mikrometern.

Welche Düfte sind beliebt?

Dass Düfte eine positive Wirkung auf unser Wohlbefinden haben, ist bekannt. Es gibt sowohl Düfte, die unsere Stimmung negativ beeinflussen können als auch solche, die in der Lage sind, das allgemeine Wohlbefinden zu steigern.

  • Lavendel, Jasmin, Bergamotte und Anis wird beispielsweise nachgesagt, eine entspannende Wirkung zu haben. Sollten Sie also einen stressigen Tag hinter sich haben, nutzen Sie als Aromazusatz diese Art der Düfte.
  • Vanillearoma ist sogar dafür bekannt, Glückshormone freizusetzen. Nutzen Sie Ihr Luftreinigungsgerät mit Duft hingegen im Büro, gilt es, die Konzentration zu steigern.
  • Nachweislich wirkt der Duft von Rosmarin besonders konzentrationsfördernd. Gleiches gilt aber auch für Orange, Bergamotte und Pfefferminze.

Bedenken Sie dabei, dass Duftöle sich in ihrer Konzentration stark voneinander unterscheiden. Reine ätherische Öle wirken besonders effektiv. Seien Sie also vorsichtig, wenn kleine Kinder oder Haustiere mit in Ihrem Haushalt leben. Für sie können solche Zusätze unter Umständen sogar gesundheitsgefährdend sein.

Schlechten Gerüche vermeiden

Das Problem von schlechten Gerüchen in der Wohnung werden Sie kennen:

  • Zwiebelgeruch vom Kochen und Braten
  • Haustier-Geruch vom Katzenklo oder dem nassen Hund
  • nach dem Putzen mit aggressiven Reinigungsmitteln
  • Zigarettenrauch, nach einem langen Abend

Vermeiden können Sie eine solche Geruchsbildung, indem Sie einige im Haus anfallende Arbeiten einfach nach draußen verlegen.

  • Haben Sie vor, Ihre Möbel zu lackieren? Solche Arbeiten sollten Sie im Sommer einplanen und sie im Freien durchführen.
  • Vermeiden Sie es zudem, in Ihrer Wohnung zu rauchen.
  • Damit schlechte Gerüche sich nicht dauerhaft in Ihrer Wohnung festsetzen, ist ein regelmäßiges Lüften Pflicht. Lüften Sie mindestens zwei Mal am Tag gründlich. Am besten ist es, Sie öffnen zwei sich gegenüberliegende Fenster gleichzeitig und sorgen so für Durchzug.
  • Sie lieben Duftkerzen und andere Raumdüfte? Mit diesen werde die unangenehmen Gerüche allerdings nur überdeckt und nicht beseitigt.
  • Es gibt auch luftreinigende Pflanzen, diese können bis zu einem gewissen Grad helfen, aber keine Wunder bewirken.

Ähnliche Beiträge