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Wie findet man den richtigen Luftreiniger?

Es gibt zahlreiche Luftreiniger auf dem Markt, die mit unterschiedlichen Filtertechniken arbeiten. Laien haben daher häufig Probleme, ein passendes Modell für ihre Bedürfnisse auszuwählen. Trotzdem solltet Ihr Euch Zeit lassen, den richtigen Luftreiniger zu finden, anstatt am Ende ein falsches Gerät zu kaufen. Jeder Fehlkauf ist mit unnötigen Kosten verbunden und sorgt für Frustration.

Nachfolgend verraten wir Euch, welche Faktoren bei der Anschaffung eines Luftreinigers von Bedeutung sind. Wenn Ihr diese Dinge beachtet, findet Ihr sicher ein Gerät, das wirklich zu Euch und Euren Anforderungen passt.

Luftreiniger Kaufberatung

Wie Ihr den richtigen Luftreiniger findet

Beim Kauf eines Luftreinigers spielen insbesondere die folgenden Aspekte eine wichtige Rolle:

  • Raumgröße
  • Lautstärke
  • Filtertypen und Wartungsaufwand
  • Preis

Im Folgenden gehen wir genauer auf die einzelnen Punkte ein, um Euch die Kaufentscheidung zu erleichtern.

Raumgröße

Der wichtigste Aspekt für die Auswahl eines Luftreinigers ist die Raumgröße. Keinesfalls solltet Ihr ein Gerät kaufen, das nicht leistungsstark genug ist, da der positive Effekt der Luftreinigung sonst ausbleiben wird. Werft deshalb einen genauen Blick darauf, welche maximale Kapazität vom Hersteller (Wie Dyson oder Philips) angegeben wird. Meist findet Ihr auf der Verpackung oder in der Produktbeschreibung eine Information darüber, für wie viele Quadratmeter Raumfläche sich der Luftreiniger eignet.

Ein durchschnittliches Wohnzimmer ist 35 bis 45 Quadratmeter groß. Luftreiniger aus der Mittelklasse kommen häufig für eine Grundfläche von bis zu 40 Quadratmetern in Frage. Lediglich preiswerte Einsteiger-Modelle eignen sich nur für Räume von maximal 20 Quadratmetern.

Manchmal wird auch der Luftdurchsatz in Kubikmetern pro Stunde vom Hersteller angegeben. In diesem Fall müsst Ihr nicht nur die Grundfläche des Raumes kennen, der gereinigt werden soll, sondern auch die Höhe. Sie liegt im Durchschnitt bei 2,20 bis 2,40 Metern. Hat Euer Wohnzimmer also beispielsweise eine Grundfläche von 42 Quadratmetern und eine Höhe von 2,30 Metern, so liegt das Luftvolumen bei rund 97 Kubikmetern. Ein Luftreiniger, bei dem der Durchsatz mit 200 Kubikmetern pro Stunde angegeben ist, könnte die Luft in Eurem Wohnzimmer also in einer Stunde zweimal vollständig austauschen.

Dies ist ein guter Wert, der für ein zufriedenstellendes Ergebnis nicht unterschritten werden sollte. Wird die Raumluft pro Stunde nur einmal gereinigt, dauert der Luftaustausch zu lange.

Lautstärke

Auch die Lautstärke müsst Ihr beim Kauf eines Luftreinigers berücksichtigen. Es gibt Geräte, die beinahe nicht zu hören sind, während andere störende Geräusche erzeugen.

Die Betriebslautstärke ist insbesondere dann wichtig, wenn Ihr Euren Luftreiniger auch nachts im Schlafzimmer nutzen möchtet.

Schaut Euch deshalb an, welcher Wert für die Lautstärke des Luftreinigers vom Hersteller angegeben wird. Meist findet Ihr dafür eine Dezibel-Angabe (Abkürzung dB oder dB(A)) in der Produktinformation. Mithilfe der folgenden Auflistung könnt Ihr einschätzen, wie laut das Gerät beim Luftaustausch dann tatsächlich ist:

  • 0 bis 10 Dezibel: beinahe nicht hörbar
  • 11 bis 20 Dezibel: sehr leise, vergleichbar mit einem ruhigen PC-Lüfter
  • 21 bis 30 Dezibel: leise, aber hörbar
  • 31 bis 40 Dezibel: ähnlich gut hörbar wie ein Ventilator – im Schlafzimmer bereits störend
  • 41 bis 50 Dezibel: deutlich hörbar, vergleichbar mit Vogelzwitschern oder einem Radio
  • mehr als 51 Dezibel: laut und störend, nicht empfehlenswert

Wir empfehlen ein Gerät mit einer Dezibel-Angabe von maximal 40 Dezibel für das Wohnzimmer. Im Schlafzimmer sollte der Luftreiniger nicht lauter als 30 Dezibel sein.

Filtertypen und Wartungsaufwand

Luftreiniger werden prinzipiell in zwei grobe Kategorien eingeteilt: Es gibt zum einen Luftreiniger mit Filtern und zum anderen Geräte, die ohne Filter auskommen.

Der Filtertyp des Luftreinigers entscheidet letztendlich auch über den Wartungsaufwand.

Luftreiniger, die die Luft mit Filtern säubern, arbeiten meist mit einem sogenannten HEPA-Filter. Es handelt sich dabei um einen hocheffizienten Partikelfilter, der sehr engmaschig ist. Er kann Partikel aus der Luft entfernen, die eine Größe von bis zu 0,1 Mikrometer aufweisen. Zusätzlich zum HEPA-Filter kommen meist noch andere Filtersysteme zum Einsatz, wie etwa der Aktivkohlefilter. Er hat vor allem eine reinigende Wirkung, denn er filtert Schadstoffe und Zigarettenqualm aus der Luft.

Falls Ihr einen Luftreiniger mit Filter kaufen möchtet, informiert Euch vorab darüber, welche Filter verwendet werden und wie oft sie ausgetauscht werden müssen. Üblicherweise steht der Filterwechsel nach sechs bis neun Monaten an. Lasst die Finger von Geräten, bei denen die Filter häufiger als alle sechs Monate getauscht werden müssen.

Die Luftreiniger ohne Filter reinigen die Raumluft mit Wasser. Bei diesen auch als Luftwäschern bezeichneten Geräten fällt der Filterwechsel komplett weg. Allerdings können sie auch nur grobe Partikel aus dem Luftstrom entfernen.

Preis

Auch der Anschaffungspreis sollte beim Kauf berücksichtigt werden. Nicht immer sind teure Geräte die beste Wahl. Allerdings solltet Ihr keinesfalls an der falschen Stelle sparen.

Investiert lieber etwas mehr Geld bei der Anschaffung, als dass Ihr Euch später über die hohe Stromrechnung oder über die hohen Folgekosten durch ständige Filterwechsel ärgern müsst.

Zudem kann nur ein qualitativ hochwertiger – und entsprechend teurer – Luftreiniger für eine reinere Luft sorgen. Lest am besten Test- und Erfahrungsberichte, um ein Modell mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis auszuwählen.


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